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skyDie richtige Rasenpflege

Wenn der Frühling kommt und es langsam wärmer wird ist das der richtige Zeitpunkt für die Rasenpflege. Gerade im Frühling ist die Pflege der Grundstein für einen gesunden, grünen und dichten Rasen.rasenpflege

Die Rasenpflege beginnt schon im Kopf. Welcher Rasen soll es denn sein ? Wie wird er belastet ? Ist mein Garten eher schattig oder prallt die Sonne drauf ? Genau diese Fragen gilt es vor dem Kauf von Rasensamen zu beantworten. Vorallem wenn es um das neue Anlegen von einer Rasenfläche geht. Werden diese Fragen richtig beantwortet, dann kann man sich einen haufen Zeit und Ärger sparen.

“Der Rasen soll grün und saftig aussehen !”

Das ist der Wunsch eines jeden Gartenbesitzers und doch haben viele das Problem, dass der Rasen im Laufe der Zeit erkrankt. Das kann unterschiedliche Gründe haben.

Einige Hobbygärtner denken sich, die Stellen einfach immer auszubessern, obwohl sie nicht wissen, dass das Hauptproblem vom Grundboden und den enthaltenen Nährstoffen kommt. Der meiste Grund dafür ist die sogenannte Bodenqualität. Ist sie übersäuert oder mangelt es an Nährstoffen, dann können sich schnell Moose oder Pilze bilden. Moos- oder Pilzbefall nimmt dem Rasen schlichtweg die Luft weg. Der Rasen kann somit nicht atmen und die Rasenwurzeln mit Sauerstoff versorgen.

 

  • Zustand des Rasens
  • Unebenheiten wurden ausgebessert
  • und danach planiert
  • Einige Wochen später sprießte der Rasen
  • Der erste Rasenschnitt
  • Kleinste Stellen wurden ausgebessert
  • Der Rasen war kaum wiederzuerkennen
  • dicht und saftig grün
  • Endergebnis


Die Rasenpflege ist das A und O
, um einen langanhaltenden und gesunden Rasen zu haben. Egal ob der Rasen verbrannt oder ausgetrocknet ist, sollte man vorerst das Fundament des Rasens genau unter die Lupe nehmen. Im Internet gibt es viele Artikel und Webseiten über die Rasenpflege. Wir versuchen die Rasenpflege so gut es geht verständlich zu vermitteln. Natürlich haben wir noch die beliebtesten Artikel hier mit eingebunden. Rasendünger, Rasenkalk und die verschiedensten Gartengeräte wie Rasenmäher, Vertikutierer. All diese Dinge tragen zu einem schönen Rasen bei. Es gibt doch nichts Schöneres, als im Garten zu sitzen und sich die grüne Pracht anzuschauen. Wir standen genau vor dem gleichen Problem. Jahrelang haben wir um den Rasen gekämpft. Beratungen im Baumarkt machten uns nicht schlauer sondern ärmer, indem uns einige Sachen verkauft wurden, die absolut nichts geholfen haben.

Das Problem war, dass wir die Ursache nicht gleich erkannt hatten. Bei uns handelte es sich lediglich um den Boden der Rasenfläche. Hätten wir dieses Problem von Anfang an genauer untersucht, dann hätten wir uns die Jahre zuvor auf einen grünen, saftigen Rasen freuen können.

Bevor ihr aber mit der Rasenpflege beginnt solltet ihr den Boden auf dessen pH Wert überprüfen. Meistens liegt das Problem nicht am Rasendünger, sondern an der übersäuerten Bodenqualität. Der Test ist in ein paar Minuten gemacht und gibt sofort Auskunft über den Rasenzustand. Nachdem das Ergebnis sichtbar ist könnt ihr euch damit befassen wie die nächste Vorangehensweise ist. In erster Linie gilt es erst einmal das Hauptproblem klarzustellen. Denn da wo kein gesundes Fundament ist, da wächst auch kein gesunder Rasen. Häufig wird nur nach Veranschaulichung des Rasens ein Rasendünger gekauft, in der Hoffnung, dass der Rasen nach einigen Wochen wächst und gedeiht. Und genau hier liegen die ersten Anwendungsfehler. Denn wenn die Ursache nicht erkannt wird und einfach willkürlich drauflos gedüngt wird, kann man dem Rasen sogar mehr schaden, als ihm Gutes zu tun.

Deswegen empfehlen wir für eine perfekte Rasenpflege:

  1. Boden analysieren (ph Bodentest)
  2. Fehler erkennen
  3. geeignetes Mittel des Problems anwenden
Mit diesen 3 Vorangehensweisen können wir dir zu 99,9 % garantieren, dass dein Rasen sich im laufe der Zeit verbessern wird und du somit deine Freude am Rasen bekommst.

Wir haben hier ein paar Bilder von unsrem Rasen. Nachdem wir in die Wohnung eingezogen sind hatten wir von Anfang an das Problem, dass der Rasen zum Teil garnicht existierte. Das lag wohl an der fehlenden Rasenpflege des Vorbesitzers, sowie falscher Vorangehensweise.

Somit dachten wir, dass es einfach genügen würde Rasensamen auszustreuen und zu goeßen. Nach ein paar Tagen kamen dann auch schon die ersten Grashalme und doch wurden wir nur wochenspäter enttäuscht. Der Sommer kam und der Rasen brannte regelrecht herunter. Daraufhin haben wir uns im Baumarkt nach der richtigen Rasenpflege erkundigt und es wurden uns Produkte vor die Nase gehoben, die uns aber in wirklichkeit auch nicht weitergeholfen hatten. Das zog sich 3 Jahre so hin bis wir auf den Gedanken kamen einen Bodentest zu machen.

Nachdem wir den Test angewendet hatten gab uns das Ergebnis auch die Antwort auf unsere Fragen. Es war nicht die Rasenpflege die wir vernachlässigt hatten, sondern die Bodenstruktur die es nicht zugelassen hat, dass der Rasen wachsen konnte.

In unserem Fall war der Rasen stark übersäuert und somit wussten wir was zu tun war.

 

Daraufhin haben wir die unbewachsenen Stellen etwas aufgegraben und den Boden mit Rasenkalk versorgt. Rasenkalk hat die Aufgabe den Boden zu neutralisieren.

Einige Wochen später begannen wir den Rasen auf die Rasensaat vorzubereiten, indem dir den Boden etwas vorgedüngt hatten. Das sollte in jedem Fall gemacht werden, damit der Rasen besser wachsen kann und somit mit wichtigen Nährstoffen versorgt wird.

Anschliesend haben wir de Rasensamen in den Boden mit Hilfe eines Rechens eingearbeitet. Da unser Boden des Rasens nicht eben war haben wir noch Muttererde zum Ausgleichen hinzugefügt. Damit der Boden immer schön locker bleibt haben wir noch Sand hinzugefügt.

Jetzt kam der wichtigste Teil und das war die Bewässerung. Wir haben drauf geachtet, dass wir nicht zu wenig aber auch nicht zu viel gegossen haben. Bei zu vielem Gießen kann es sein, dass die Rasensamen wegschwimmen oder durch den Überfluss des Wassers erst garnicht gedeihen.

 

Nach einigen Wochen kamen die ersten Rasenhalme und nach dem ersten Rasenschnitt nahemn wir nochmals eine Bodenprobe um die Bodenqualität zu messen. Und siehe da…. die Bodenqualität war optimal und somit hatten wir auch keine Verbrennungen des Rasens, sowie Moos mehr. Hier lag es einfach an der Mangelnden Bodenqualität die dafür verantwortlich war, dass der Rasen immer wieder aufs Neue erkrankte. Bis heute haben wir auch keine Probleme mit dem Rasen und freuen uns immer wieder aufs Neue wie der Rasen aussieht.

Bevor die Rasenpflege beginnen kann, sollte man sich erst einmal einen genauen Blick verschaffen. Kleine Faktoren können ausschlaggebend für die Entwicklung des Rasens sein. Um diese Punkte abzuhaken, haben wir hier eine art “Checkliste” erstellt.

 

 

Einige Punkte gehen noch mehr ins Detail. Solltest du mehr darüber wissen wollen, dann klicke die Grafiken an, die dich interessieren.

 

machineErster Rasenschnitt

Der erste Rasenschnitt erfolgt dann, wenn der Rasen schon anfängt zu wachsen. In der Regel ist das zwischen mitte März und April. Es ist drauf zu achten, den Rasen dabei nicht kürzer als 4cm zu mähen. Das könnte sonst zu Schäden kommen, wo man in Reparaturarbeiten noch mehr Zeit investeren müsste.

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Unkraut entfernen / vernichten

Durch den Winter hinüber kann es dazu kommen, dass sich Moose gebildet und sich vermehrt haben. Wird das Moos nicht entfernt, kann es dem Rasen schaden. Er bekommt durch die Dichte des Mooses keinen Sauerstoff mehr und erkrankt somit. Deswegen sollte als nächstes der Boden vertikutiert werden.

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lawn-mowerRasen Vertikutieren

Mit dem Vertikutierer sollte man den Rasen in zuerst in horizontaler und danach in vertikaler Richtung bearbeiten. Die Messer des Vertikutierers sollten nicht tiefer als 3 mm in den Boden eindringen. Das könnte sonst zu Rasenschäden füren, da die Rasenwurzeln beschädigt werden können. Durch das Vertikutieren wird auch der Rasen nicht glimpflich davon kommen, aber Unkraut und abgestorbene Gräser werden entfernt. Somit wird der Rasen belüftet und kann wieder Sauerstoff aufnehmen. Doch keine Sorge beim Anblick nach dem Vorgang, denn der Rasen erholt sich nach einigen Wochen wieder.

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music-1Boden ebnen / planieren

Nachdem der Rasen kurzgeschnitten worden ist und die Arbeiten mit dem Vertikutierer ausgeführt worden sind, kann man jetzt den Boden begutachten. Sollten tiefe Löcher oder Wölbungen sichtbar sein, dann kann man diese mit Aufschütten von Erde oder Ausbessern mit dem Rechen entgegenwirken. Für größere Stellen eignet sich eine Rasenwalze. Sie gibt es in verschiedenen Größen. Je größer die Fläche der Rasenwalze, desto besser. Somit ist ein ebener Boden garantiert. Ratsam ist es auch gleich die kahlen Stellen mit Rasensamen zu benetzen. Somit hat man sich einen Arbeitsschritt gespart.

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coinsRasen düngen

Jetzt ist es wichtig, dem Rasen die nötigen Nährstoffe zu geben. Besonders nach dem Vertikutieren sind die Gräser geschwächt und benötigen besonders viele Vitamine. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn zu viel Dünger schadet dem Rasen ebenso. Hier empfiehlt es sich den Dünger mit einem Streuwagen gleichmäßig zu verteilen. Natürlich kann man das auch von Hand machen aber so geht man der gefahr aus dem Weg einige Stellen zu überdüngen.

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waterRasen bewässern

Wasser ist in den nächsten Wochen sehr wichtig. Der Rasen sollte immer feucht gehalten werden. Das garantiert ein gutes Wachstum. Doch auch hier darf nicht zu viel gegossen werden. Kann das Wasser nicht mehr versickern, dann droht die Staunässe. Sie ist dafür bekannt, Moos entstehen zu lassen. Ganz wichtig ist es nie bei praller Hitze den rasen zu bewässern. Denn das kann sich negativ auf die Halme aufwirken. Die Wassertropfen die sich auf dem Rasen niederlassen wirken im Zusammenhang mit der Sonne wie eine Lupe und können somit die Grashalme verbrennen lassen. Das sieht dann weniger so schön aus. Es empfiehlt sich den Rasen früh morgens oder gegen Abend, wenn die Sonne sich verabschiedet zu gießen. So sickert das Wasser über Nacht auch in den Boden ein.

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Rasen nachsäen

Kahle Stellen, die nicht mit Rasen bewachsen sind lassen sich ganz einfach und ohne großen Aufwand ausbessern. Empfohlen wird die Stelle etwas anzukratzen und danach die Rasensamen einfach gleichmäßig zu verteilen. Anschließend muss die Stelle etwas angetreten werden und schon kann man die ausgebesserte Stelle mit Wasser versorgen. Bis die Rasensamen keimen, dauert es ca ein bis zwei Wochen. Es kommt auf die Lage des Rasens drauf an. Rasensamen sind nämlich Lichtkeimer.

Nachsaat – Rasensamen


 

Rasen belüften

Durch das Einarbeiten von Schlitzen, die danach noch mit Sand gefüllt werden, sollen die Graswurzeln belüftet werden. Dadurch lockert sich der Boden und gibt dem Moos nicht so leicht die Chance sich zu bilden, denn dadurch kann das Wasser besser in den Erdboden versickern. Dazu kann mein einfach einen Rasenlüfter benutzen.

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Rasen im Winter

Damit der Rasen im Winter seine Nährstoffe behält, kräftig und gesund bleibt und im darauffolgenden Frühjahr noch gut aussieht, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Vorallem muss er vor Frosteinwirkung geschützt sein. Dünger und Kalk spielen hierbei eine wichtige Rolle, genauso wie das Entfernen von herumliegenden Laubblättern oder Ähnliches. Laub hört sich harmlos an, dennnoch wissen viele Gartenbesitzer nicht, dass sich darunter genau Moos und Pilze wohlfühlen und sich verbreiten können. Dies hat wiederrum zur Folge, im Frühjahr mehr Hand anzulegen als man es müsste. Wichtig ist auch, das die Belastbarkeit im Winter bei gefrorenem Zustand nicht mehr gegeben ist. Sind die Gräser eingefroren, besteht die Gefahr sie durch unnötiges Belasten durch Betreten zu beschädigen.

 

Rasen mulchen

Als Mulchen wird im Gartenbau das Bedecken des Bodens mit organischen Materialien bezeichnet. Viele Gärtner und Gartenbesitzer lassen meistens das frisch gemähte Gras auf dem Boden liegen. Das wirkt sich meistens positiv auf die Bodenfruchtbarkeit aus.

 

Mulch ausbringen

Es gibt für die verschiedensten Böden die passenden Mulchsorten. Da wir uns hier aber mit der Rasenpflege beschäftigen, befassen wir uns nur mit dem Mulchen des Rasens.

Vielleicht hast du das beim Nachbarn schon gesehen. Er mäht den Rasen aber er hat keinen Fangkorb um den gemähten Rasen aufzufangen. Keine Sorge das ist so gewollt. Denn einige Gartenbesitzer möchten ihren Rasen mulchen. Das heißt, dass während des Mähvorgangs der Rasen zerschnitten auf der Rasenfläche verbleibt. Und so kommen wir schon zu den Funktionen warum man das macht.

 

Welche Funktion hat das Mulchen ?

  • Schutz: Durch das Mulchen bleibt der Boden an heißen Sommertagen kühl und wird durch heiße Sonneneinstrahlung geschützt. Dadurch wird der Feuchtigkeitsverlust im Boden gemindert.
  • Nährstoffreich: Neben seiner Schutzfunktion wird die Mulchschicht nach einiger Zeit kompostiert.  Dadurch entsteht Humus und der  wirkt wie ein organischer Dünger. Regenwürmer und Kleinlebewesen wie Käfer arbeiten das kompostierte Mulchmaterial tiefer in die Erdschicht ein. Das hat einen starken positiven Einfluss auf die Pflanzennahrung. Je mehr Regenwürmer im Erdboden sich befinden, desto besser ist das Wachstum und der Nährstoffkreislauf.
  • Unkrauthemmend: Durch die bedeckte Schicht des Bodens wird das Wachstum des Unkrauts gehemmt, jedoch nicht komplett ausgeschlossen.

 


Unsere Produktempfehlungen zur Rasenpflege

Da wir uns sehr mit dem Thema beschäftigt haben und selber von einem unanschaulichen Rasen betroffen waren, haben wir einige Produkte und Vorangehensweisen getestet. Alle hier aufgeführten Produkte enthalten überwiegend nur die besten Kundenbewertungen und das Prei- Leistungsverhältnis von amazon. Zudem muss gesagt sein, dass die gleichen Produkte im Baumarkt überwiegend teurer sind als im Onlinehandel.

Um euch mal in den Genuss kommen zu lassen, wie sich ein Rasen durch eine richtige Rasenpflege auswirkt haben wir hier eine Bildergalerie.

 

Die hier aufgeführten Produkte zur Rasenpflege wurden sorgfältig nach der Kundenbewertung und der Qualität ausgewählt. Zudem haben wir mit diesen Produkten es geschafft den Rasen wieder auf Vordermann zu bringen und das mit Erfolg.

Rasenpflege im Frühjahr

Die Rasenpflege im Frühjahr ist ein wichtiger Punkt, der den Rasen im Verlaufe des Jahres ein ausschlaggebender Punkt sein kann. Wie schon auf der Seite besprochen gilt es zuerst die Bodenqualität mit einem pH Bodentest zu prüfen. Er gibt eine genaue Auskunft über die Qualität des Bodens welche Nährstoffe noch vorhanden sind oder ob es Übersäuerungen gibt, die den Rasen nicht wachsen lassen können. Ist der Booden übersäuert, dann sollte der Boden ausreichend gekalkt werden um den Säuregehalt zu reduzieren und die Bodenqualität zu neutralisieren.

Wenn im Frühjahr der Frost nachgelassen hat und das Gras so langsam wieder anfängt zu wachsen, dann ist es Zeit für die Rasenpflege im Frühjahr.

Gerade nach dem Winter ist die Rasenpflege sehr wichtig, denn hier wird der Grundstein für den Rasen der nächsten Wochen und Monate gesetzt. Besonders nach langen, nassen Wintermonaten sollte der Rasen gründlich gepflegt werden. Hier können sich im Laufe der Zeit Pilze, Moos und andere Unkräuter vermehren und das belastet die gesamte Bodenstruktur die Auswirkungen auf den Rasen hat. Damit der Rasen wieder in vollem Grün erstrahlen kann sollte man wie folgt vorgehen:

 

Rasen mähen und Unkraut entfernen

Zu allererst sollte der Rasen wenn es nicht nass ist kurz gemäht werden. Wir empfehlen hier nicht kürzer als 3 bis 4 Zentimeter zu mähen. Im nächsten Schritt sollte der Rasen gründlich mit einem Rechen bearbeitet werden. Somit kann nicht aufgenommenes, gemähtes Gras aufgesammelt werden. Zusätzlich wird bei dem Vorgang auch Moos und Rasenfilz aus dem Boden entfernt. Das hat den positiven Effekt, dass der Rasen somit wieder gut durchlüftet wird und der Rasen wieder Sauerstoff bekommt. Das ist für das Wachstum des Rasens extrem wichtig. Sollten sich nur vereinzelt Unkräuter im Rasen befinden können diese auch mit einem Unkrautstecher entfernt werden. Bei großflächigem Befall von Moos und Unkraut kann man hier auch einen Vertikutierer zur Hand nehmen. Beim Vertikutieren sollte man darauf achten, dass man nicht allzu tief in den Boden einschneidet, denn sonst könnten die Wurzeln des Rasens beschädigt werden und das hätte hinterher einen negativen Einfluss auf die spätere Rasenpflege.

Nach dem Vertikutieren müssen die abgestorbenen Grashalme, sowie das abgetragene Unkraut von der Rasenoberfläche entfernt werden. Damit ist für eine gute Belüftung gesorgt und der Rasen kann wieder Sauerstoff aufnehmen.

 

Rasen im Frühjahr düngen

Damit der Rasen gut wachsen und gedeihen kann empfehlen wir den Rasen jetzt zu düngen. Auch hier gibt es unterschiedliche Düngemittel. Düngemittel für die Nachsaat oder spezielle Rasendünger für die Regeneration des Rasens. Wir empfehlen den Rasen 2 bis 3 mal pro Jahr zu düngen.

Beim Ausstreuen des Düngemittels ist auf die gleichmäßige Verteilung des Rasendüngers zu achten. Bei kleinen Rasenflächen kann man das einfach von Hand machen. Bei großen Rasenflächen ab 40m² empfehlen wir einen Streuwagen zu benutzen. Er kann sowohl für Dünger, als auch für Rasensamen benutzt werden.

Beim Düngen ist drauf zu achten, dass man nicht zu viel Dünger benutzt. Wir empfehlen hier die Dosierungsanleitung auf der Verpackung einzuhalten, ansonsten kann der Rasen bei trockenen und heißen Temperaturen austrocknen und verbrennen.

 

Rasen im Frühjahr nachsäen

Nach dem Düngen des Bodens und des Rasens kann man jetzt auch Flächen mit Rasensamen nach säen, wo kein Rasen mehr vorhanden ist. Das bietet sich vor allem nach dem Vertikutieren gut an, da der Boden belüftet worden ist. Hierbei ist zu beachten, dass man nicht bei Temperaturen unter 10 Grad nachsät, denn bei diesen Temperaturen keimen die Rasensamen kaum bzw. gar nicht. Nach der Aussaat des Rasens sollte der Boden feucht gehalten und eine Zeit lang nicht betreten werden, damit die Rasensamen keimen können.

Nach ein paar Wochen und der richtigen Anwendung der Rasenpflege kommen die ersten Grashalme zum Vorschein. Noch wirken sie wie zierliche Grashalme doch mit der Zeit werden sie immer kräftiger und bekommen ein sattes Grün.


Rasenpflege im Sommer

Auch im Sommer gilt es den Rasen zu pflegen. Der einzigste große Feind ist hier jedoch die Sonne. Man sollte es so gut wie es geht vermeiden den Rasen bei starker Sonneneinstrahlung zu mähen. Beim Mähen werden die Grashalme abgeschnitten und sind somit an den Spitzen nass. Kommt dann die Sonnenstrahlung zum Einsatz ist die Warscheinlichkeit groß, dass der Rasen sich bräunlich verfärbt und abbrennen kann. Er sollte auch nicht kürzer als 4 bis 6 Zentimeter gemäht werden. Das Gleiche gilt auch für die Rasenbewässerung.

Wir empfehlen den Rasen erst nach Sonnenuntergang zu Bewässern. Hier ist die Chance den Rasen zu verbrennen sehr gering. Denn über die Nacht hat das Wasser genug Zeit um in den Boden zu versickern.


Rasenpflege im Herbst

Im Herbst sollte man darauf achten Laub und Äste zu entfernen. Denn da wo sich Laub sammelt ist die Warscheinlichkeit groß, dass sich Moos und anderes Unkraut bildet. Auch Pilze fühlen sich unter dem Laub wohl und das kann der Bodenqualität schaden. Wir empfehlen daher das Laub und anderes Gestrüpp zu entfernen und den Rasen auf den Winter vorzubereiten. Das bedeutet wir warten bis der Rasen nicht mehr wächst und mähen ihn ein Letztes mal auf ca 4 zentimeter herunter. Anschließend sammeln wir mit einem Rechen alle liegengebliebenen Grashalme auf und entfernen Laub, falls vorhanden. Danach empfelhen wir dem Rasen keine Nährstoffe wie Rasendünger zu geben, sondern viel mehr Rasenkalk. Rasenkalk hat die Aufgabe die Entstehung von Moos und Unkräutern zu unterbinden. Wir benutzen ausschließlich Rasenkalk im Herbst, da die Winter recht nass und kalt sind und somit das Unkraut nicht entstehen kann.

Bewässern sollte man ihn nur noch nach dem Verstreuen des Rasenkalks, damit dieser in den Boden versickern und gespeichert werden kann.


Rasenpflege im Winter

Im Winter ist keine Rasenpflege nötig. Denn wir haben den Boden und den Rasen im Herbst mit Rasenkalk ausgestattet. Hier ist nur zu beachten, dass wir bei gefrierenden Temperaturen den Rasen nicht belasten. Grashalme könnten abbrechen und in Mitleidenschaft gezogen werden. Besonders der Zierrasen ist hier anfällig. Seine dünnen Halme sind regelrecht zerbrechlich und er braucht im Frühjahr besonders lange, bis er sich wieder aufrappelt.