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Rasen vertikutieren

Woran erkennt man ob man den Rasen vertikutieren muss ? Das kann man herausfinden, indem man sich die Bodenbeschaffenheit des Gartens anschaut. Ist viel Unkraut oder Moos vorhanden, so ist das ein deutliches Zeichen den Rasen zu vertikutieren.rasen vertikutieren

Nicht ablaufendes Wasser ist der Grund für Moosbildung. Moos schnürt den Rasenwurzeln den Sauerstoff ab und kann sich rasch vermehren. Anfällig dafür sind auch lehmartige Böden, die es einfach nicht zulassen das Wasser in den Boden versickern zu lassen. Vertikutiert wird meistens anfang April bis September. Vor dem Vertikutieren ist es ratsam, den Rasen erst einmal zu düngen. Das ist notwendig, da der Rasen bei dem Vorgang stark beansprucht wird und sich vorbereiten kann. Sobald der Rasen mit Hilfe des Düngers in die Höhe gewachsen ist, kann man ihn jetzt auf 4cm mähen, oder einfach die niedrigste Stufe des Rasenmähers einstellen. Das erleichtert die Arbeit mit dem Vertikutierer und zudem werden die Grashalme nicht aus dem Erdboden herausgerissen.

 

Das Vertikutieren erfolgt nur bei trockenen Verhältnissen !

Wann sollte man Rasen vertikutieren ?

Wenn man sich seinen Rasen anschaut und merkt, dass sich Moos entwickelt und Unkraut vermehrt, dann sollte man versuchen seinen Rasen besser zu pflegen bzw die Problemursache festzustellen. Das passiert meistens dann, wenn die Wurzeln des Rasens nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird. Zudem kommt es aber auch auf die Bodenbeschaffenheit drauf an. Damit man die genaue Ursache schnell erkennen kann, empfiehlt es sich einen Bodentest zu machen. Somit kann man den pH Wert des Bodens ermitteln. Der pH Wert gibt Auskunft über die Nährstoffe des Bodens. Oftmals ist die Staunässe für Unkraut und Moos schuld daran. Staunässe bildet sich dann, wenn das Wasser von starken Niderschlägen nicht abfließen kann. In dem Fall lohnt es sich den Rasen zu vertikutieren. Durch das Vertikutieren wird die Bodenoberfläche leicht angeritzt und die Wurzeln des Rasens können wieder genügens Sauerstoff aufnehmen.

 

Worum geht es beim Vertikutieren

Eines der wichtigsten Punkte ist die Anreicherung von Sauerstoff und Wasserdurchlässigkeit des Bodens. Besonders viele Gartenbesitzer haben einen lehmartigen Boden. Das heißt, dass der Boden zu sehr verdichtet ist. Damit man das Wachstum fördert, empfiehlt es sich den Rasen durch das Vertikutieren zu lockern. Ist das nicht gegeben, können sich Pilze und Staunässe bilden, die das Gesamte Bild des Rasens unanschaulich machen.

Anwendung – Rasen vertikutieren

Das Vertikutieren sollte nur dann erfolgen, wenn der Boden trocken ist. Nasser Untergrund kann zu einer matschigen Angelegenheit werden und die Messer könnten durch den aufgeweichten Boden nicht ihre Arbeit verrichten. Vorallem Moos ist dann schwer zu entfernen. Sollte die Arbeit unterbrochen werden, dann empfehlen wir den Vertikutierer auszuschalten und nicht auf der gleichen Fläche weiterlaufen zu lassen. Das könnte Beschädigungen mit sich ziehen und den Rasen mehr zerstören als zu reparieren. Die richtige Tiefeneinstellung des Vertikutierer sollte gegeben sein. Die Messer dürfen nicht tiefer als 3 mm in den Boden fahren. Das hat sonst zur Folge, dass man die Rasenwurzel beschädigt oder durchtrennt. Das kann dann die Auswirkung auf ein Absterben des Rasens haben.rasen vertikutieren

Das Vertikutieren sollte einmal in horizontaler sowie in vertikaler Ausrichtung vollzogen werden. Das heißt einmal längs und einmal quer. Beim Rückwärtsfahren ist es von Vorteil  die Messer des Vertikutierers anzuheben. Die Messer kann man mittel eines Hebels der sich meistens am Griff befindet anheben und senken. Somit fahren die Messer hoch und können bei der nächsten Bahn wieder herabgefahren werden. Sollte die komplette Rasenfläche vertikutiert sein, empfehlen wir die Reste nachher mit einem Rechen aufzusammeln und zu entsorgen. Das gilt nut für Geräte die nicht mit einem Fangkorb ausgestattet sind.

Es sieht nach dem Vertikutieren aus, als würde man den ganzen Rasen ruiniert haben. Doch keine Sorge. Was übrig bleibt sind abgestorbene Gräser und Unkraut bzw Rasenfilz. Die können jetzt mit einem Rechen zusammengerecht und entsorgt werden. Jetzt beginnt die Kontrolle. Sollte kahle Stellen sichtbar sein, wo kein Rasen existiert, dann kann man sie gleich nachsäen.

Damit sich die Bodenbeschaffenheit lockert, kann man einfachen Sand über die frisch behandelte Oberfläche streuen. Ab jetzt nur noch abwarten, bis der Rasen wieder hin die Höhe wächst. Dafür sollte für einen guten Wasserhaushalt gesorgt sein, dann steht einem gesunden, kraftigen, grünen Rasen nichts mehr im Wege.

 

Nochmals die wichtigsten Punkte

→ Vertikutierer richtig einstellen, darf nicht mehr als 3-4mm den Boden einschneiden, ansonsten wird die Grasnarbe beschädigt

→ Vertikutierer zügig über die Fläche führen, nicht an einer Stelle zu lange stehen bleiben, so wird ebenso die Grasnarbe beschädigt

→ zunächst in Längs- und dann Querbahnen fahren

→ bei Richtungswechsel dafür sorgen, dass die Messer angehoben werden

 

Hier geht es zu den Vertikutierer