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Streuwagen

Der Streuwagen ist eines der hilfreichsten Werkzeuge um Streugut gleichmäßig auf der Fläche zu verteilen. Einige Hersteller bieten Streuwagen in den unterschiedlichsten Ausführungen und Bedienungen an. Bekannte Hersteller sind zum Beispiel Wolf-Garten, Gardena oder Einhell. Der Streuwagen kann unterschiedlichste Arten von Streugut wie Rasensamen, Rasenkalk, Sand, Granulat, Dünger oder Salz streuen. Doch nicht alle Geräte sind für die Ausbringung einiger Substrate geeignet. Damit du den richtigen Streuwagen findest, haben wir hier einen Produktvergleich mit verschiedenen Geräten. Zudem findest du hier alles was du über den Streuwagen wissen muss. Die meist gestellten Fragen und Antworten haben wir ebenfalls auf dieser Seite, um die Kaufentscheidung wesentlich einfacher zu machen.

 

Streuwagen im Vergleich

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WOLF-Garten Streuwagen Empfehlung Einhell Streuwagen BG-SR 12 BauSupermarkt24 Schleuderstreuer VaroGarden Tellerstreuer Deuba Streuwagen
Modell WOLF-Garten StreuwagenEinhell Streuwagen BG-SR 12BauSupermarkt24 SchleuderstreuerVaroGarden TellerstreuerDeuba Streuwagen
Preis

62,99 € 84,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

24,97 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

107,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

52,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

36,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
MaterialKunststoffKunststofflackierter Stahl & KunststoffKunststoffPolypropylen, Metall
Füllvolumen20Liter12Liter25Liter15Liter25Liter
Streubreite43cm45cmbis zu 200cm140 - 250cm200cm
Schleuderteller
Verwendbar für

Dünger, Saatgut, Streusalz, Sand uvm.

Dünger, Saatgut, Streusalz, Kalk

Dünger, Saatgut, Streusalz, Granulat, Kalk, Sand

Dünger, Saatgut, Streusalz, Kalk

Dünger, Saatgut, Streusalz, Granulat, Kalk, Split, Sand uvm.

Winter geeignet
Mengenregulierung
Besonderheit-

leichte Handhabung durch geringes Gewicht

Stahlfelgen mit luftgefüllter Gummibereifung, hohe Stabilität

-

robuste Konstruktion

Preis

62,99 € 84,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

24,97 €

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107,95 €

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36,95 €

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Was einen Streuwagen ausmacht

Ein Streuwagen hat den Sinn und Zweck verschiedene Arten von Streugut gleichmäßig und ohne Probleme zu verteilen. Der Streuwagen kann nur manuell durch Schieben bedient werden. Er verfügt über zwei Räder die aus Kunststoff oder aus Gummi bestehen. Jeder Streuwagen verfügt über ein Füllbecken in dem das Streugut befüllt wird. An der Unterseite befindet sich ein Durchlass der regulierbar ist. Das bedeutet, dass die Menge an Streugut eingestellt werden kann. Das Streugut tritt dann aus dem Streuwagen heraus, sobald man ihn vorwärts bewegt. Streuwagen eignen sich hervorragend für Düngearbeiten oder Aussat von Rasensamen. Neben diesen Anwendungen wie Düngearbeiten oder die Aussat von Rasensamen wurden die Streuwagen weiterentwickelt, dass sie auch in der Lage sind Streusalz im Winter oder sogar Splitsteine zu verteilen. Manche Geräte sind somit universell einsetzbar.

 

Arten von Streuwagen

Es gibt 2 unterschiedliche Arten von Streuwagen, die sich nur in der Verteilung des Streuguts unterscheiden.

Ein klassischer Streuwagen der allein für den Gartenbereich konstruiert worden ist muss nicht zwangsläufig in der Lage sein auch Splitsteine zu verteilen. Sie sind dafür ausgelegt um Rasensamen, Dünger oder Sand zu verteilen. Neben diesen klassischen Standard-Streuwagen wurden auch Universal – Streuwagen gebaut. Sie sind in der Regel teurer als herkömmliche Streuwagen, doch sie sind in ihrer Art unterschiedlich aufgebaut.

Neben der einfachen Funktion das Streugut durch Vorwärtsbewegen zu verteilen, gibt es auch die Möglichkeit das Streugut durch Vorwärtsbewegen herauszuschleudern. Diese Schleuderstreuer werden oftmals da angewendet, wo die Fläche sehr groß ist. Sie erreichen eine Verteilung von bis zu 250 cm. Im Winter sind die Schleuderstreuer sehr beliebt, da sie das Streusalz gleichmäßig weit weg schleudern können. Wie weit ein Schleuderstreuer streut, hängt von der Schnelligkeit der Vorwärtsbewegung ab. Fährt man langsam ist die Streuweite gering. Fährt man schneller erhöht sich die Streuweite.

 

Vor- und Nachteile des Streuwagen

Vorteile

Fassungsvermögen des Füllbehälters ist auswählbar

selbstbestimmende Dosierung

Verarbeitung unterschiedlicher Körnungen

flexibel einsetzbar

einfache ergonomische Handhabung

Nachteile

× nur bei trockenem Wetter einsetzbar

Ausstattung, Zubehör und Merkmale

Wie bei allen anderen Geräten ist die Ausstattung, sowie die Verarbeitung und Qualität ein wichtiges Merkmal. Je nach Nutzungshäufigkeit und Anwendungsort sollte der Streuwagen dementsprechend gut ausgestattet sein.

 

Streugutbehälter: Jeder Streuwagen ist mit einem Füllbehälter ausgestattet. Die meisten Behälter bestehen aus bruchsicherem Kunststoff. Füllbehälter aus unbeschichtetem Stahl sollten vermieden werden, da sie bei Feuchtigkeit anfangen können zu rosten. Das Volumen ist bei jedem Gerät unterschiedlich groß. Er ist dafür da, um mit Streugut befüllt zu werden und ihn anschließend gleichmäßig zu verteilen. Bei vielen Streuwagen kann man die Menge der zu streuenden Fläche einstellen. Das Streugut wird dann unter dem Füllbehälter ausgebracht. Der Vorteil ist, dass sich das Streugut erst verteilt, wenn der Streuwagen in Bewegung gesetzt wird. Somit verhindert man das vorzeitige Austreten von Rasensamen, Dünger, Granulat oder Streusalz. Somit ist eine Überdosierung ausgeschlossen. Einige Streuwägen sind so hergestellt, dass sie beim Rückwärtsfahren kein Streugut verteilen. Damit wird ebenso eine Überdosierung verhindert. Jetzt kommt es darauf an, wo der Wagen überall eingesetzt wird. Da jeder Streuwagen über ein unterschiedlich großes Fassungsvermögen des Inhalts und der Streubreite verfügt, sollte der Kauf gut bedacht sein. Das Fassungsvermögen liegt zwischen 10 und 25 Liter.

 

Griff zum Schieben: Da der Streuwagen von Hand bedient werden muss, sollte man auf die Verarbeitung des Griffs achten. Einige Hersteller bieten die Möglichkeit den Griff auf die gewünschte Arbeitshöhe einzustellen. Das dient der Effizienz und der Ergonomie.

 

Räder: Damit der Streuwagen auch gut fortbewegt werden kann, benötigt er gute Räder. Je breiter und größer die Räder sind, desto einfach und effizienter lässt sich er sich bedienen. Das Profil ist auch entscheidend. Es gibt den nötigen Halt auf allen Flächen. Eine große Bereifung hat den Vorteil, größere Hindernisse problemlos zu überwinden. Es gibt Streuwagen die mit Kunststoffrädern versehen sind. Wir raten dringend von diesen Geräten ab. Die Kunststoffräder können bei Belastbarkeit beschädigt werden. Außerdem sind sie für unebene Flächen nicht geeignet. Im Winter sind die Räder ebenfalls nicht ausgelegt. Räder aus Gummi sind in der Lage dazu, Schlaglöcher oder Unebenheiten problemlos zu überwinden. Durch die luftbefüllten Räder hat man den Eindruck, dass der Streuwagen über Stoßdämpfer verfügt der den Streuwagen ausfedert.

 

Einstellungshebel: Ein weiteres Merkmal sind die Einstellungshebel und Schalter. Die besten Streuwägen verfügen über eine verstellbare Streu-Einstellung, sowie einen Schalter für den Streu-Stopp. Mit dem Einstellungshebel lässt sich die gewünschte Streumenge einstellen. Der Streu-Stopp hat die Aufgabe kein Streugut zu verstreuen, wenn man ihn bei der Arbeit zwischenzeitlich abstellt. Das hat den Vorteil, dass man beim Rückwärtsfahren nicht nochmal über die gestreute Fläche streut. Denn bei einer Überdüngung kann es passieren, dass der Rasen überdüngt wird und erkrankt. Durch die Regulierung ist es heutzutage möglich, Geld, sowie Streugut einzusparen und trotzdem ein gleichmäßiges Ergebnis des Streuvorgangs zu erzielen.

 

Streubreite: Hier kommt es auf den Arbeitsbereich drauf an. Für einen großen Garten empfiehlt sich ein Streuwagen, dessen Füllvolumen und Streubreite groß ist. Somit kann man die Arbeit effizient und zeitsparend verrichten.

Für kleine Gärten eignet sich eine Streubreite von 35 bis 45 Zentimeter. Kleine Streuwägen haben einen Vorteil. Bei verwinkelten Stellen kann ein kleiner Wagen besser herankommen und sorgt somit für ein leichteres Verteilen der Streumenge.

 

Streuwagen mit integriertem Verwirbelungssystem: Es gibt Streuwägen, die mithilfe eines Verwirbelungssystems das Streugut von über einem Meter austragen können. Dabei wird das Streugut in gleichmäßig, geringen Mengen herausgelassen. Von da aus wird das Streugut über einen Schleuderteller verteilt und mit einer schleuderartigen Bewegung auf den Boden befördert. Er ist dann in der Lage das Streugut über ein bis 2 Metern auf der Bodenfläche zu verteilen. Angewendet werden solche Streuwagen auf Sportplätzen oder großflächigen Gärten.

 

Reinigung und Wartung des Streuwagen

 

Reinigung: Damit der Streuwagen lange seine Dienste verrichten kann, empfehlen wir den Streuwagen nach jeder Anwendung zu reinigen. Dazu braucht man kein besonderes Putzmittel. Es reicht schon, wenn man den Füllbehälter mit Wasser auswäscht und abtrocknet. Sollten einige Verschmutzungen nicht weg gehen, kann man das Reinigen mit dem Schwamm unterstützen. Gegebenfalls nochmal mit Wasser auswaschen und anschließend gut abtrocknen. Er sollte nicht im Freien stehen gelassen werden. Wir empfehlen ihn an überdachten Orten aufzubewahren. Somit kann er nicht verwittern und ist für den nächsten Einsatz gut gerüstet.

 

Wartung: Die Wartung der Streugeräte ist gering. Jedoch empfehlen wir den Füllbehälter auf Risse oder Beschädigungen zu prüfen. Bei einem Riss im Füllbehälter kann es dazu kommen, dass durch das Gewicht des Streuguts er nicht mehr in der Lage ist das Gewicht zu tragen. Dann kann es passieren, dass sich der Riss im Kunststoff ausbreitet und der Füllbehälter durchbricht.

Wichtiger ist aber die Überprüfung des Einlasses vom Streugut. Hier kann es mal vorkommen, dass sich das Streugut verkantet. Das hat dann den negativen Einfluss auf die Streumenge. Deshalb ist es ratsam kein Streugut mit dem Streuwagen zu verarbeiten für den er nicht ausgelegt ist. Die tägliche Reinigung nach den Streuarbeiten ist daher immer ratsam.

 

Fazit zum Streuwagen Fazit zum Streuwagen
Egal ob ein normaler Streuwagen oder ein Schleuderstreuer, beide Geräte haben die Aufgabe das Streugut wie Rasensamen, Rasenkalk, Dünger, Sand oder Streusalz gleichmäßig auf dem Boden zu verteilen. Welcher Streuwagen benötigt wird hängt von der Größe der zu streuenden Fläche ab. Bei kleineren Gärten braucht es keine Schleuderstreuer. Hier reicht auch ein normaler Streuwagen. Im Winter hingegen ist der Schleuderstreuer das perfekte Gerät um das Salz in alle Ecken zu verstreuen.

 

Fragen und Antworten zum Streuwagen

Ob Streusalz mit dem Streuwagen gestreut werden darf hängt ganz von der Herstellerangabe ab. Bei Geräten aus unbeschichtetem Metall ist es nicht zu empfehlen. Hier kann sich Rost bilden.
Hier kommt es drauf an, welche Bodenbeschaffenheit der Boden hat. Bei stark, unebenen Flächen empfiehlt es sich einen Streuwagen zu kaufen, der Gummiräder besitzt. Somit lässt sich der Streuwagen ohne Probleme über Erdlöcher fahren. Die Gummireifen federn die Schlaglöcher ab. Kunststoffräder sind auf ebenen Flächen geeignet, jedoch nicht im Wintereinsatz. Auf glatten Flächen haben die Kunststoffräder keine Haftung. Für den Winter bevorzugen wir einen Streuwagen mit Gummirädern.
Wenn der Streuwagen über einen sogenannten Streu-Stopp verfügt, kommt auch kein Streugut heraus. Das hat den Vorteil, dass gestreute Flächen nicht ein zweites Mal gestreut werden. Somit spart man Material und Geld. Zudem wird der Rasen nicht überdüngt.
Die Preise variieren je nach Größe, Zubehör und Ausstattung. Je nach Größe des Gartens sollte der richtige Streuwagen mit dem ausreichenden Füllvolumen ausgestattet sein.
Wenn man die Preise im Bauhaus mit denen im Internet vergleicht fällt einem schnell auf, dass die Preise Online deutlich gümnstiger sind. Daher kaufen viele Gartenbesitzer die Produkte aus dem Onlinehandel.